Biografien // Einführung

Die Brandenburgische Frauenhilfe vereinte und organisierte evangelische Frauen. Von Män­nern gegründet und beherrscht, traten dennoch engagierte Frauen aus deren Schatten hervor. Mit Hildegard von Winterfeld stand erstmals eine Frau an der männlich-weiblichen Dop­pel­spitze der Organisation und prägte deren Entwicklung maßgeblich. Gutsdamen leiteten lokale Zweigvereine in der Gründungsphase. In den 1920er Jahren übernahmen zunehmend bürgerliche Frauen Verantwortung. Weibliche Mitglieder arbeiteten als Kursleiterinnen, Leh­re­rin­nen der Bibelschule, Journalistinnen der Verbandspublikationen oder Für­sor­ge­schwes­tern. Die Ausstellung stellt Biografien von vergessenen und bisher unbekannten Ak­teu­rinnen und Akteuren vor. Zeitzeugen berichten in Hörstationen über ihre Erlebnisse und Erinnerungen an Pfarrer und Vorsitzende der Frauenhilfe.

Kursteilnehmerinnen und Schwestern der Brandenburgischen Frauenhilfe
Potsdam, o.D., um 1927 | Berlin, ELAB
Frauenhilfsschwestern im Sitz der Brandenburgischen Frauenhilfe in der Großen Weinmeisterstraße 17
Potsdam, o.D., um 1927 | Berlin, ELAB