Biografie // Hildegard von Winterfeld

1884 // geboren am 5. Mai in Ida- und Marienhütte (Niederschlesien) als Tochter des Gutsbesitzers Eugen von Kulmiz und seiner Frau Maria, geb. von Moltke

1908 // Heirat mit dem Juristen und Rit­ter­gutsbesitzer Friedrich von Winterfeld und Umzug nach Gut Neuendorf bei Neustadt/­Dosse

1922 - 1953 // Erste Vorsitzende der Branden­burgischen Frauenhilfe

1945 // Nach dem Zweiten Weltkrieg Ent­eig­nung von Gut Neuendorf im Zuge der Bo­den­reform, Verlegung des Wohnorts nach Kop­pen­brück und Berlin

1953 // Übersiedlung in die Bundesrepublik

1954 // Wahl ihrer Tochter Ruth von Seydlitz-Kurzbach zur Oberin der Brandenburgischen Frauenhilfsschwesternschaft

1980 // Tod in Wetzlar

Sigrid Schulz
Potsdam, 1958 | Stralsund, Sigrid Schulz

Sigrid Schulz
Stralsund, 2003 | Stralsund, Sigrid Schulz

HÖRSTATION Sigrid Schulz spricht über Hildegard von Winterfeld
Stralsund, 27.01.2010, Interviewsequenz, 0:32 min.
Auszug aus dem Protokoll der Vorstandssitzung der Brandenburgischen Frauenhilfe
Berlin, 25.4.1922 | Berlin, ELAB

Im Jahre 1922 wurde Hildegard von Winterfeld zur Vorsitzenden der Brandenburgischen Frauenhilfe gewählt. Aus dem Protokoll geht hervor, dass zu dieser Zeit viele Adlige im Vorstand vertreten waren. In der Folgezeit übernahmen immer mehr bürgerliche Frauen die Leitung.
Hildegard von Winterfeld
o.D., um 1920 | Stralsund, Schwesternschaft der Evangelischen Frauenhilfe Potsdam-Stralsund
Hildegard von Winterfeld
o.D., um 1955 | Berlin, ELAB

Über 30 Jahre leitete Hildegard von Winterfeld die Brandenburgische Frauenhilfe. In dieser Funktion gestaltete sie die Arbeit der Vereinigung aktiv mit. Gemeinsam mit den Geschäftsführenden Pfarrern und der Zentrale der Evangelischen Frauenhilfe kämpfte sie um den Erhalt der Frauenhilfe in den wechselnden politischen Systemen.
Schreiben von Hildegard von Winterfeld an das Berliner Konsistorium
Potsdam, 5.1.1950 | Berlin, ELAB

Hildegard von Winterfeld war Pfarrer Gerhard Schröder für seine langjährige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in der schwierigen Zeit der Kriegs- und Nachkriegsjahre dankbar. Sie forderte in diesem Schreiben das Berliner Konsistorium zur Würdigung seines 25. Dienstjubiläums auf.

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