Biografie // Otto Moeller

1870 // geboren am 7. Januar

1896 // nach dem Studium der Theologie Pfarrer in Luschwitz bei Posen

1905 - 1909 // Pfarrer in Neustadt bei Pinne

1909 - 1917 // Erster Vereinsgeistlicher des Posener Provinzialverbandes der Inneren Mis­sion

1914 // im Ersten Weltkrieg Garnisonspfarrer an der Ostfront

1916 // Berufung zum Geschäftsführer der Evangelischen Frauenhilfe und des EKH in Potsdam

1917 - 1918 // Vertretung des Vereins­geist­li­chen der Brandenburgischen Frauenhilfe

1923 - 1931 // Geschäftsführer der Branden­burgischen Frauenhilfe und des Bran­den­bur­gischen Provinzialverbandes des EKH

1931 // Tod in Potsdam

Irene Moeller
Potsdam, 1952 | Stralsund, Sigrid Schulz

Die Tätigkeit für die Brandenburgische Frauenhilfe bestimmte nicht nur Otto Moellers Leben. Seine Tochter Irene war über 20 Jahre als Schwester der Brandenburgischen Frauenhilfe in einer Missionsstation in China tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie 1948 Oberin der Schwesternschaft.
Otto Moeller mit Ferienkindern
Potsdam, 1926 | Berlin, ELAB

Diese Fotografie zeigt Otto Moeller mit Kindern aus Polen im Garten des Hauses Große Weinmeisterstraße 17. Otto Moeller hatte sich dafür eingesetzt, dass die Brandenburgische Frauenhilfe dort ein gemietetes Heim beziehen konnte. Anschließend trieb er den Kauf einer eigenen Immobilie voran.
Traueranzeige für Otto Moeller
Potsdam, 1.5.1931 | Potsdam, EKH
Otto Moeller
Potsdam, 1926 | Berlin, ELAB
Berufungsurkunde
Potsdam, 10.7.1916 | Potsdam, EKH

Der Vorstand der Evangelischen Frauenhilfe berief den erfahrenen Pfarrer Otto Moeller zum Geschäftsführer der Evangelischen Frauenhilfe und des EKH. Bereits kurz darauf übernahm er vertretungsweise auch die Geschäftsführung der Brandenburgischen Frauenhilfe. Er führte die Vereinigungen durch die politischen und sozialen Krisenjahre der Weimarer Republik.
Wohn- und Bürogebäude des EKH in Potsdam, Mirbachstraße 2/3
Atelier Eichgrün
Potsdam, 1938 | Potsdam, EKH

In diesem Haus bezog Otto Moeller als Geschäftsführer der Vereinigungen mit seiner Familie eine Dienstwohnung und lebte hier bis zu seinem Tod 1931. Das Gebäude befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zentrale der Frauenhilfe in der Mirbachstraße 1. Die Rote Armee beschlagnahmte beide Gebäude im August 1945.
„Fünfundzwanzig Jahre Brandenburgische Frauenhilfe“
Potsdam, 1927 | Berlin, ELAB

Mit großem Aufwand erarbeitete Otto Moeller diese bebilderte Jubiläumsschrift für die Brandenburgische Frauenhilfe. Das machte ihn zum ersten Chronisten der Vereinigung.

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