Biografie // Leonie von Schierstaedt

1901 // geboren in Laesgen (Schlesien)

1929-1932 // Ausbildung im Burckhardt-Haus

1932-1939 // Reisesekretärin der Pom­mer­schen Frauenhilfe

1940-1948 // Oberin der Schwesternschaft der Brandenburgischen Frau­enhilfe und Enga­ge­ment für die Berliner Bahnhofsmission

1948 // Geschäftsführerin der Berliner Frau­enhilfe und Tätigkeit für die Berliner Bahn­hofs­mission

1967 // Verleihung des Bundes­ver­dienst­kreu­zes

1971 // Ruhestand

1990 // Tod in Eutin

Letzte Seite der Rezension „Zwei Veröffentlichungen aus unserer Arbeit“
In: Frauenhilfe. Blätter für Frauenarbeit in der evangelischen Gemeinde
Potsdam, 1940 | Potsdam, EKH

Für die Zeitschrift „Frauenhilfe“ verfasste Leonie von Schierstaedt zahlreiche Rezensionen und Artikel. Die Oberin der Schwesternschaft der Brandenburgischen Frauenhilfe engagierte sich in der Mütterarbeit und unterrichtete in der Bibelschule das Fach Neues Testament.
Leonie von Schierstaedt als Oberin der Brandenburgischen Frauenhilfe
Potsdam o.D., um 1947 | Stralsund, Schwesternschaft der Evangelischen Frauenhilfe Potsdam-Stralsund

Für ihr außerordentliches Engagement, insbesondere bei der Berliner Bahnhofsmission, erhielt Leonie von Schierstaedt 1967 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse. Die Begründung lautete: „Frau von Schierstaedt [hat sich] in jahrzehntelanger, unermüdlicher und selbstloser Tätigkeit für ihre in Not geratenen Mitbürger Verdienste erworben […], deren Auswirkungen weit über den örtlichen Bereich hinausgehen.“
Auszug aus den "Blättern zum Erzählen biblischer Geschichten für jeden Sonntag des Kirchenjahres"
Evangelische Reichsfrauenhilfe (Hg.)
Potsdam, o.D., ca. 1935-1941 | Berlin, Renate Wildenhof, geb. Brandmeyer

Leonie von Schierstaedt schrieb kurze Bibelgeschichten und zeichnete kirchliche Symbole. Diese waren als Hilfe und Anleitung für Mütter gedacht.

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